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  • Erfahrungen mit FG-Xpress Powerstrips gegen Schmerzen und für mehr Energie

    FG-Xpress Powerstrips werden zurzeit massiv unter anderem auch bei Facebook beworben, so wurde ich darauf aufmerksam und wollte sie gegen meine chronischen Schmerzen testen. Es handelt sich um ein Medizinprodukt der Firma ForeverGreen IP LLC, das durch die FDA (Food and Drug Association) und seit Januar in der EU als medizinisches Hilfsmittel zugelassen ist. Die Pflaster enthalten eine Wirkstoffkombination aus Koreanischem rotem Ginseng, Meeres-Phytoplankton, Silberionen und Germanium. Diese Mischung soll in erster Linie Schmerzen lindern und mehr Energie verschaffen. Geworben wird mit den Erfahrungen zahlreicher Anwender, die noch viele weitere Wirkungen versprechen.

    Kosten der Powerstrips

    Ein Pflaster hat eine Größe von 9 x 13 cm und soll bis zu zwei Tage lang wirken. Eine Packung enthält 15 Pflaster, die für 79,- Euro zu erwerben sind. Manche Vertriebspartner bieten auch Packungen mit 18 Stück für 89,- Euro sowie kleinere Packungen zum Testen mit fünf oder zehn Stück an. Das heißt, es kostet mindestens rund 80 Euro pro Monat, seine Beschwerden loszuwerden. Je nach Stärke der Schmerzen können bis zu drei Pflaster gleichzeitig geklebt werden. Somit wird die Anwendung noch teurer.

    FG-Xpress Powerstrips

    Meine Testphase mit den FG-Xpress-Powerstrips

    Dennoch wollte ich den Versuch wagen und hoffte, dadurch Schmerzmittel einzusparen. Die erste Anwendung war dann auch sehr überzeugend: Die starken Schmerzen, Symptome meiner Fibromyalgie- und Arthrose-Erkrankungen, reduzierten sich tatsächlich innerhalb von wenigen Minuten. Nach einigen Stunden kamen sie jedoch wieder, aber weniger heftig. Ich klebte also weiter und machte gleichzeitig eine Kur mit einem Basenprodukt, um den Körper zusätzlich zu entlasten. Die Pflaster halfen zum Teil sehr gut, die Schmerzspitzen zu kappen. Auch hatte ich mehr Energie. Zwei Tage lang hielt die Wirkung jedoch nicht vor und letztendlich musste ich trotzdem weiter Schmerzmittel nehmen. Eine Erleichterung empfand ich trotzdem, aber als das Wundermittel würde ich es nicht beschreiben, wie es vielfach gehypt wird.

    Nach etwa drei Wochen Anwendung traten plötzlich allergische Reaktionen auf. Die bepflasterten Stellen brannten regelrecht, Juckreiz breitete sich über den ganzen Körper aus. Ich machte eine Pflasterpause, der Juckreiz ging weg. Dann startete ich einen neuen Versuch und klebte ein halbes Pflaster. In den ersten Stunden zeigte sich keine Reaktion, dann allerdings kam sie umso heftiger. Diesmal hatte ich nicht nur Juckreiz, sondern auch Kreislaufbeschwerden. Da ich einen allergischen Schock befürchtete, nahm ich das Pflaster sofort ab. Allmählich beruhigte sich mein Körper wieder.

    Mein Fazit zu den FG-Xpress Powerstrips

    Die FGXpress Powerstrips-Pflaster können eine gute schmerzstillende Leistung bringen, wenn man unter leichten bis mittelstarken Schmerzen leidet. Bei chronischen Schmerzen muss eventuell länger geklebt werden, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Mit Allergien muss man bei jedem Produkt oder Arzneimittel rechnen, insofern lässt sich dies nur durch Ausprobieren erfahren.

    Zwei dicke Minuspunkte bekommt das Produkt von mir aufgrund des Preises und des Vertriebssystems. Die Pflaster können nur über die Geschäftspartner der Firma erworben werden. Inzwischen findet man zwar gelegentlich Angebote in Online-Apotheken, wo sie etwas günstiger sind, aber immer noch teuer genug.

    Rund 80 Euro pro Monat auszugeben kann sich nicht jeder leisten. Wer Vertriebspartner wird, kann die Pflaster preiswerter oder sogar gratis bekommen, aber nicht jeder möchte in ein solches Geschäft einsteigen. Auch wenn es einem scheinbar leicht gemacht wird, sein eigenes Business zu starten und damit Geld nebenher zu verdienen, muss man immer noch Startgeld für die Einrichtung seiner Webseite und die Produkte investieren. Ich kann das Produkt daher nur bedingt empfehlen.

  • So entfernt man falsche Mailzahlen beim iPhone

    Bei etlichen iPhone-Besitzern tritt offenbar gelegentlich ein Bug in der Mail-App auf: Plötzlich hat man eine sehr hohe Anzahl an angeblich ungelesenen Mails dort stehen. Bei mir waren es knapp 2000! Obwohl ich alle Mails sämtlicher Konten gelöscht hatte, blieb die Zahl hartnäckig stehen. Da die Mail-App fest installiert ist und nicht entfernt werden kann, war auch eine Neuinstallation nicht möglich. Daher versuchte ich einen anderen Trick, der auch funktionierte. Ich löschte das betreffende Konto mit den hohen Zahlenangaben und richtete es neu ein. Zack, waren die falschen Angaben verschwunden. Falls Ihr das gleiche Problem habt, einfach mal ausprobieren!

  • Kurzhaarschnitt: So schneide ich meine Haare selbst

    Während mir die Friseurinnen meine Kurzhaarfrisuren früher immer zu kurz für meinen kleinen Kopf schnitten, sodass ich wie eine nackte Ratte mit Giraffenhals aussah, habe ich gelernt, dass meine Haare immer mindestens sechs Zentimeter Länge haben müssen. Ich schneide sie seit vierzig Jahren selbst und zwar immer trocken, damit ich sofort kontrollieren kann, ob sie richtig sitzen.

    Zurzeit trage ich einen durchgestuften Kurzhaarschnitt. Dafür ziehe ich die Haare partienweise senkrecht vom Kopf ab und schneide sie gerade ab. Dadurch sind sie gleichmäßig gestuft, wenn sie am Kopf anliegen. Für den Hinterkopf verwende ich einen kleinen Spiegel, um die Strähnchen in der richtigen Länge kürzen zu können.

    Stufen schneiden

    Pony, Nacken und Seitenränder am Gesicht lasse ich etwas länger. Die Seiten kämme ich ins Gesicht und und schneide sie schräg ab. Eine Kotelettensträhne lasse ich jeweils etwas länger stehen.

    Koteletten schneiden

    Den Pony kämme ich glatt nach unten und kürze ihn, indem ich senkrecht mit der Schere von unten die Spitzen kappe.

    Pony schneiden

    Wenn er die richtige Länge hat, gehe ich nochmal quer mit der Effilierschere durch den Pony, durch die Nackenhaare und eventuell auch ein paar Mal durch die Haare am Oberkopf, damit sie fluffiger und weniger kompakt aussehen.

    Effilieren

    Nach dem Waschen und Stylen korrigiere ich die Stellen, die eventuell noch zu lang sind. Zum Schneiden verwende ich übrigens eine richtige Haarschneideschere, die für nichts Anderes benutzt werden darf. Die Effilierschere hat auf der einen Seite eine gezahnte Schneidefläche, die immer nur einige Haare kürzt. So kann man die Haare ausdünnen bzw. Stützhaare in die Strähnen bringen.

    Haarschneidescheren

    Da meine Haare recht trocken sind, wasche ich sie meist nur etwa alle drei Tage. Nach dem Schlafen sind sie natürlich zerdrückt, aber das lässt sich auch ohne Waschen schnell beheben: Bei extremer Plätte feuchte ich sie an und rubbele sie mit dem Handtuch trocken. Dann style ich sie mit den Händen, Gel und Haarspray in Struwwelform ✂️

    fertiger Schnitt

    Meine Haare sind wellig bis lockig, daher wäre es kein Problem, wenn sie nicht ganz gleichmäßig sein sollten. Bei sehr glatten Haaren würde ich sie vielleicht nicht selbst schneiden. Kommt auf den Schnitt an. Bei diesem Look könnte es funktionieren.

  • Auf ein Neues: Vorsätze, Pläne, Ideen

    Schon wieder ist es soweit: Ein neues Jahr beginnt und damit neue Pläne. Die ersten Tage des Jahres verbringe ich damit, aufzuräumen und Dinge wegzuwerfen, die ich nicht mehr brauche. Das schafft eine bessere Übersicht und mehr Raum zum Denken :idea:

    => Der erste Vorsatz oder Plan für mein neues Jahr ist, mir öfter etwas Gutes zu gönnen. Dabei denke ich im Wesentlichen an Zeit, die ich gezielt nutze, um mich zu entspannen oder zu bewegen. Ob das eine Bürstenmassage ist, eine Klangmassage, eine Gesichtsmaske, Tanzen, Singen, Trommeln oder Malen - Hauptsache, ich tue all dies bewusst und räume allem genauso viel Zeit ein wie meiner Arbeit.

    => Vorsatz Nummer zwei ist eine Kaufdiät! Ich möchte in Zukunft so wenig wie möglich kaufen und wenn, nur Dinge, die ich wirklich brauche. Dafür möchte ich mehr Wert auf Qualität legen, wenn ich mir tatsächlich etwas zulege. Viele Dinge kann ich selbst machen, andere habe ich bereits in mehreren Varianten. Meine Regale quellen über, sodass ich nur schwer Ordnung halten kann, und das kostet mich viel wertvolle Zeit. Trotzdem fehlen mir einige Dinge, die eigentlich Basisteile darstellen. Hier will ich mal anfangen, die Lage zu sichten. 8|

    Was habt Ihr Euch vorgenommen? Habt Ihr Pläne für das neue Jahr oder generell? Vielleicht könnt Ihr mich inspirieren! :wave:

  • Basteln: Der besondere Adventskalender

    Einen Adventskalender der besonderen Art habe ich dieses Jahr für meinen Mann entworfen und gestaltet. Da er unter anderem Geografie studiert hat und ein reiselustiger Mensch ist, habe ich 24 Weihnachtsmärkte aus aller Welt herausgesucht und in Rätseln verschlüsselt. Jedes Rätsel steckt in einem kleinen Umschlag, den ich aus einer ausgedruckten Landkarte gefaltet und mit einer Nummer aus Filz (fertig ausgestanzt im Bastelbedarf erhältlich) versehen habe.

    Alle Rätselbriefchen habe ich in eine große „Welt“- Kugel aus Acryl gegeben, die ich zuvor mit halbtransparenten Weihnachtsstickern beklebt habe. Um die Kugel noch etwas aufzufüllen, habe ich einige Dekoteile hinzugefügt, zum Beispiel einen Baumanhänger in Form eines Lebkuchenmanns, Holzsterne, kleine künstliche Äpfelchen und eine Sternengirlande. Unten wird die Kugel mit einem Klebeband geschlossen, damit man sie oben nur aufklappen muss und nicht alles herausfällt. An der Aufhänge-Öse habe ich sie mit einem Band zugebunden, das sich leicht öffnen lässt, und es mit Schleifen verziert.

    Adventskalender mit Rätseln

    Die Idee ist ideal für Leute, die keine Süßigkeiten mögen oder essen dürfen. Das Heraussuchen der Weihnachtsmärkte und deren Beschreibung ist zwar etwas aufwändig, macht aber Spaß, da man zugleich etwas lernt und in Gedanken selbst um die Welt reist. Die Briefchen lassen sich auch anders füllen, zum Beispiel mit selbst verfassten Gedichten, kurzen Geschichten, Liebesbriefen oder anderen Ratespielen.

    Je nach Größe der Kugel kann man auch Süßigkeiten, Schmuck, Kosmetikproben oder Gutscheine hineingeben. Außerdem kann sie jedes Jahr wieder verwendet werden. Auch die Gestaltung ist einfach: Statt mit Stickern könnte man sie auch mit der Serviettentechnik bekleben, sodass der Inhalt nicht zu sehen ist.

    Viel Spaß beim Nachbasteln!

  • Heute im Wartezimmer: Wer lästert, fliegt raus!

    Neulich beim Arzt

    Schwindelig und von heftigen Kopfschmerzen sowie anderen lästigen Beschwerden geplagt, wanke ich gegen Mittag ins Wartezimmer meiner Hausärztin. Die Bude ist knallvoll und mich ergreift blanke Panik, dass ich stundenlang stehen muss! Glücklicherweise ist gerade noch ein Stuhl frei und eine aktuelle Klatschzeitung liegt auch bereit. Ergeben sinke ich tief in meinen Sitz und lasse mir Zeit beim Lesen. Während ich mir die diversen Hochzeiten, Seitensprünge oder Scheidungen der Promis reinziehe, höre ich den Gesprächen der anderen Patienten zu. Daraus entnehme ich, dass die ganze Bagage hier schon sehr lange verweilt, ohne dass jemand aufgerufen wird. Man zieht sogar in Erwägung, dass Frau Doktor vielleicht gar nicht mehr anwesend und bereits mit ersten Weihnachtseinkäufen beschäftigt ist. Es geht auf 13 Uhr zu, daher fangen die anwesenden Mägen an zu knurren. Man erwartet inzwischen, dass wir hier mit Mahlzeiten versorgt werden und überlegt, wie viele Wahlessen wohl angeboten werden.

    Grafik Wer lästert

    Endlich wird jemand aufgerufen, was freudig beklatscht wird. Der Drankommende verspricht, sich zu beeilen. Die Arzthelferinnen kämpfen sich durch die Patientenversorgung, ständig klingelnde Telefone und Impfungen. Zwischendurch werden einige Anfragen neuer Patienten oder Anrufe mit dreisten Lügen abgewimmelt, was vom gesamten Wartezimmer bezischt oder höhnisch belacht wird. Die leitende Helferin wird verdächtigt, den Laden generalstabsmäßig nach ihren Vorstellungen zu terrorisieren. Da die Türen offen stehen, kommt auch prompt die misstrauische Frage:
    "Wer lästert hier über mich?"
    Im A-cappella-Sound wird sie beschwichtigt:
    "Keiner! Würden wir uns doch NIE erlauben!"

    Eigentlich ist es hier richtig gemütlich: super Stimmung trotz diverser Wehwehchen und knallharte Sprüche. Fast bin ich ein wenig enttäuscht, als ich schon nach einer Stunde Wartezeit drankomme. Und als ich nach Hause gehe, merke ich, dass es mir schon besser geht. Lachen ist eben doch die beste Medizin! Vielleicht sollte man in jedes Wartezimmer einen Clown setzen :-)

  • Ausstellung "Heimaten" mit Kunstwerken von Ernst Fettweis ist eröffnet!

    Im Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus eröffnete heute der kaufmännische Direktor Dirk Offermann die Ausstellung mit Bildern meines Mannes Ernst Fettweis. Vom 1. September bis 31. Dezember 2014 sind in dem langen Verbindungsgang zwischen der Zentralen Patientenaufnahme und den Stationen 40 bearbeitete Fotografien zu sehen, die Ernst sowohl im Garten, in der Jülicher Umgebung als auch in Köln eingefangen hat.

    Ausstellungseröffnung

    Zudem wurden einige Motive dieses Jahr auf der Insel Spiekeroog aufgenommen. Dass der Künstler auch diesen Ort als Heimat bezeichnet, liegt daran, dass er sich dort wie zu Hause fühlt. Als gebürtiger Kölner hat Ernst viele solcher Lieblingsplätze, die in einigen Online-Galerien und auf seiner Homepage betrachtet werden können. Dort erscheinen die Bilder auch in der realen Qualität.

    Verblühte Sonnenblume

    Der pensionierte Deutsch- und Geografielehrer fotografiert bereits seit seiner Jugend. Seitdem es die digitale Fotografie gibt, experimentiert er mit den unendlichen Möglichkeiten der entsprechenden Software, um aus seinen Bildern aufwändige und raffinierte Kunstwerke zu gestalten. So verarbeitet er seine Fotografien zu Gemälden mit antikem Finish, zu abstrakten Exponaten mit einem Touch Realismus oder zu schwarzweißen Detailaufnahmen mit ungewöhnlicher Perspektive.

    Mühle in der Jülicher Umgebung

    Die Bilder sind auf verschiedene Trägern gedruckt, zum Beispiel auf Leinwand, Acrylglas, Aluminium und auf Papier als gerahmtes Poster. Sie können so gekauft werden, wie sie ausgestellt sind, aber auch auf andere Medien und in anderen Größen beim Künstler bestellt werden. Gerne übernimmt Ernst Fettweis Aufträge, auch Eure/Ihre Lieblingsmotive in Kunstwerke zu verwandeln. Voraussetzung ist natürlich eine gute Aufnahme. Einzelheiten besprechen Sie am besten mit Ernst selbst.

    Mühle in s/w

    Adresse der Ausstellung

    St. Elisabeth Krankenhaus
    Kurfürstenstr. 22
    52428 Jülich

    Ausstellungsort

    Homepage www.ernst-fettweis.de

    Kontakt zum Künstler: foto@ernst-fettweis.com

  • Tablette gegen Fernsehen

    Eine neuartige Therapie wurde meinem Mann kürzlich in einem Göttinger Krankenhaus zuteil. Da er durch unstillbares Erbrechen auszutrocknen drohte, brauchte er einige Infusionen, um eine Thrombose zu verhindern. Dazu wurde er in ein Zweibettzimmer gebracht, in dem bereits ein anderer Patient lag.

    Erschöpft von den vielen unruhigen Stunden freute sich mein Mann auf die kommende Nacht, aber er hatte nicht mit der Krimivorliebe seines Zimmernachbarn gerechnet. Normalerweise wäre dies kein Problem gewesen, da es für jedes Bett einen eigenen Fernseher inklusive Kopfhörer gab. Der Nachbar hatte jedoch eine eigenwillige Art, letzteren zu benutzen: Er hängte den Kopfhörer über den Haltegriff des Betts und stellte ihn auf volle Lautstärke, damit er alles verstehen konnte. Mein Mann leider auch und so bat er seinen Nachbarn, die Kopfhörer aufzusetzen. Das ginge nicht, behauptete dieser, sie wären kaputt. Mein Mann wollte keinen Krimi angucken, sondern nur seine Ruhe, daher bat er den Pfleger, seinem Nachbarn beizubiegen, dass jener etwas Rücksicht auf ihn nehmen sollte. Der Pfleger fragte meinen Mann: "Stört Sie der Fernseher?"
    Als mein Mann dies bejahte, gab ihm der Pfleger eine Schlaftablette. Der Nachbar schaute jedoch seelenruhig bis Mitternacht weiter fern... Und die Moral von der Geschicht': Wer seinen Zimmernachbarn im Krankenhaus beim Fernsehen stört, bekommt eine Schlaftablette!

  • Ich will fitter werden, Versuch Nr. Ääääh….

    Heute wird geturnt! Nachdem sich mein Fitnessprogramm gesundheitsbedingt über die letzten Monate eher im Ruhemodus befand, mein Bauch sich jedoch keck durch die luftige Sommerkleidung durchdrückt, schiebe ich heute mal wieder die DVD „Bodyformer & Fatburner intensiv“ mit Michaela Süßbauer in den Player hinein. Die ersten sieben Minuten ist Mobilisation angesagt: Schultern und Arme kreisen, Becken vor und zurück kippen - hey, was bin ich sportlich! Dann kommt die Übung, bei der man auf einem Bein steht und das andere vor und zurück schwingt. Ohne Festhalten! Mit Baucheinziehen. Halt mal an, Frau Süßbauer, ich kann das nicht! Frau Süßbauer lächelt fröhlich und schmeißt ihre Beine in die Höhe. Ich rudere wild mit den Armen und versuche, mir nicht die Knochen zu brechen. Endlich hört sie auf und ich atme tief durch. Zu früh!

    Jetzt beginnt nämlich das nächste Modul: das Bauch Special. Dauert 12:26 Minuten. Sieht eigentlich ganz einfach aus. Sämtliche Bauchmuskeln sollen im Stehen und Gehen gecruncht werden. Besser als die tödlichen Sit-ups, denke ich, und mache brav mit. Frau Süßbauer erhöht das Tempo. Nach links gehen, dabei die Arme seitlich strecken, nach rechts gehen und die Unterarme vor dem Gesicht mit Fäusten nach oben halten und nach unten ziehen und linker Ellenbogen zum rechten Knie, viermal, und rechter Ellenbogen zum linken Knie, auch viermal, und wieder zur Seite steppen mit seitlich ausgestreckten Armen und ich kann nicht mehr! Frau Süßbauer, mach doch mal langsamer! Inzwischen weiß ich nicht mehr, wohin ich meine Knie tun soll, nach welcher Seite die Arme gestreckt werden und mein Becken befindet sich auch nicht mehr in der optimalen Haltung. Außerdem habe ich Rücken, Bauchkrämpfe und mein Kopf dröhnt. Schuld ist aber nicht die sympathische Frau Süßbauer, sondern mein höchst unwilliger Körper, der zudem mindestens 30 Jahre älter ist der meiner Fitnesstrainerin. Schwitzend liege ich auf dem Bett und massiere meinen verkrampften Bauch. Ob Massage auch gegen Wampe hilft? Die Wampe wabbelt vorwurfsvoll. Übermorgen gibt es Bauch Special, die Zweite. Wäre doch gelacht! Frau Süßbauer und ich, wir schaffen das!

  • Aufgeräumt - und verschwunden!

    Ab und zu bekomme ich einen Aufräum-Anfall. Alles wird säuberlich geordnet, neu sortiert und verstaut. Nicht mehr benötigte Dinge werden weggeworfen, die Kleidung schön gefaltet, Kleinteile hübsch in Kästchen verstaut. Schließlich sieht der Raum wie frisch eingerichtet aus und ich freue mich wie Bolle über das Ergebnis.

    Da nun wieder Platz zum Arbeiten ist, geht alles gleich viel flotter von der Hand. Alles? Wo, zum Teufel, habe ich eigentlich die Büroklammern hingetan? Wo sind denn nochmal die Briefmarken? Und wo habe ich den Locher versteckt??? Immer wieder das Gleiche! Kaum habe ich aufgeräumt, finde ich nichts mehr wieder! Offensichtlich sortiert mein kreatives Hirn die Gegenstände immer wieder anders ein und könnte sich mehrere praktische Orte für ein Radiergummi vorstellen.

    Gerade räume ich wieder auf. Doch diesmal trickse ich mich selbst aus! Damit ich alle wiederfinde, habe ich mir vorgenommen, ein Heftchen anzulegen, in das ich notiere, wo ich was hingelegt habe. Alphabetisch. Wenn ich nur wüsste, wohin ich beim letzten Aufräumen die neuen Heftchen gelegt habe...

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